4Tag und 4 Etappe

 

4 Tag und 4 Etappe

 

 

 

Ein herzliches Willkommen aus Paris.

 

 

 

Ja ihr habt richtig gelesen, PARIS.

 

 

 

Wir sind wie geplant am vierten Tag in Paris angekommen. Und wie wir es dort hin geschafft haben erzählen wir euch jetzt.

 

 

 

Morgendliche Routine, sechs Uhr aufstehen, fertig machen, frühstücken und Abfahrt.

 

 

 

Heute sind wir um kurz vor acht los gefahren, und zu den ersten 80 Kilometern kann man eigentlich nicht viel sagen.

 

Es war einfach traumhaft. Abseits aller großen Hauptstraßen, haben wir die ersten 4Stunden vielleicht 10 Autos gesehen und eine Hand voll Menschen. Aber was wir gesehen haben, war eine traumhafte, wie gemalte Landschaft.

 

Warum war es so leer überall, keine Geschäfte waren auf. Es war nationaler Feiertag in Frankreich.

 

 

 

Nach 85 Kilometern erreichten wir unsere erste Verpflegungsstelle. Für mich wurde es höchste Zeit, ich hatte wahnsinnig schlechte Laune, da ich eine verdammte Stelle an meinem ,,Arsch“ hatte. Aber Molle und Bernd hatten eine gute Idee, Pflaster mit Salbe und dann ging es auch.

 

 

 

Das Streckenprofil hat sich echt krass geändert, es ging nur noch Berg auf und Berg ab alles im Wechsel, aber auch noch alles gut machbar.

 

Die Strecke blieb weiterhin sehr schön und ruhig, hin und wieder mal ein Auto aber nicht der rede wert.

 

Und dann standen wir plötzlich vor einem Straßenschild. Rechtsrum Richtung ,,PARIS“ Das war ein unbeschreibliches Gefühl. Wir waren sehr stolz, was wir in 4Tagen schon erreicht haben.

 

 

 

Also schnell Richtung zweiter Verpflegungsstelle um dann genauso schnell nach Paris rein zu fahren.

 

 

 

An der zweiten Verpflegungsstelle mussten wir die Route umstellen, da wir direkt zum Campingplatz fahren wollten. Das war ein ganz schönes hin und her. Und es war kurz sehr nervig, aber wir konnten alles kurzfristig noch einmal umstellen.

 

 

 

Jetzt begann das Abenteuer, so viel vorweg es ging ganz schön an unsere physische Grenze.

 

 

 

Kurz nach der zweiten Verpflegungsstelle kamen wir in ein Waldstück, herrlich haben wir gedacht. Endlich ein bisschen Schatten, aber leider ist es nicht nur bei dem Schatten geblieben sondern es lag auf einmal eine Wand vor uns. Ein Berg von ca. 700-900 Metern mit phasenweise ca. 14-15% Steigung.

 

Haben wir geschafft und auf dem Weg erwarteten uns noch zwei dreimal ähnliche Berge.

 

 

 

Doch jetzt ging es los. Die Straßen wurden richtig schlecht und wir mussten an der Hauptstraße fahren ohne Radweg. Das ist lebensgefährlich. Die Autos ballern mit über 100 Sachen an einem vorbei und du fährst da ganz ungeschützt neben her. Nicht gut.

 

Und jetzt passierte was was wir unbedingt vermeiden wollten. Wir wurden auf eine Art Autobahn navigiert und das war der Horror für uns beide.

 

Die Straße befuhren wir ca. 20 Kilometer und mit jedem Kilometer wurde die Angst größer. LEBENSGEFÄHRLICH mehr kann ich da nicht zu sagen. Es war grauenhaft. Und das andere Problem war, dass wir schon knapp 200 Kilometer in den Beinen hatten.

 

Doch dann kam die Erlösung. Stadtstraßen,

 

Aber wir mussten anhalten und erst einmal verarbeiten was da gerade passiert war. Nach einer längeren Gesprächspause, in der wir überlegten wie wir die nächsten noch 20 zu fahrenden Kilometer überleben wollen, entschieden wir uns jetzt ganz ruhig dem Ende entgegen zu fahren. Ohne Zeitdruck ohne alles. Hauptsache wir kommen heil und lebendig am Campingplatz an.

 

 

 

Die Stadtstraßen waren zwar ziemlich gut gefüllt, aber es gab hin und wieder ein Radweg.

 

 

 

So kamen wir um 20:30Uhr am Campingplatz an, der na klar wie alle anderen auch geschlossen war. Also hat Bernd das Wohnmobil auf dem Parkplatz davor geparkt und schon lecker essen für uns vorbereitet.

 

 

 

Das war der vierte Tag und damit auch die vierte Etappe. Morgen geht es zum Eifelturm und dann gibt es morgen Abend schöne Fotos.

 

 

 

Wir wünschen euch allen einen schönen Abend und hoffen das euch unsere Berichte gefallen und ihr jedenfalls einen kleinen Einblick in unsere Tour bekommt.Bis morgen

 

 

 

Mario und Sascha

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 11
  • #1

    Justin Gales (Dienstag, 08 Mai 2018 23:25)

    es wird besser, je weiter südlich in Frankreich. Und franzözische Mittagstisch is amazing!!!

  • #2

    Sanne Schwester :) (Dienstag, 08 Mai 2018 23:32)

    Oh man jungs, ihr macht das so super!!! Bin so stolz auf euch... einen dicken kuss für euch�... passt auf euch auf. !!! 1/3 habt ihr jetzt wohl geschafft. Bis morgen

  • #3

    Miene (Mittwoch, 09 Mai 2018 06:23)

    DAUMEN hoch Jungs ihr seit der Hammer :-) weiterhin viel Erfolg

  • #4

    uta (Mittwoch, 09 Mai 2018 06:57)

    Sascha schreib bloß weiter so.... der Journalismus liegt dir im Blut :-))

  • #5

    Hossy u. Karola (Mittwoch, 09 Mai 2018 07:26)

    Günti hat gesagt: " Ihr müsst www.gibraltar. de gucken!"
    Wir sind beeindruckt! Wow! Wünschen Euch weiterhin gute Fahrt. Kommt gesund und munter an und wieder!!

  • #6

    Leuchtturm Zeitungsverlag (Mittwoch, 09 Mai 2018 07:38)

    Jungs, ihr seid der Hammer!!! Ich drücke euch die Daumen, dass alles glimpflich verläuft und ihr euch nicht verletzt. Genießt eure Reise, die mit Sicherheit die Reise eures Lebens werden wird (wenn sie es nicht schon ist).

    Ich wünsche euch beiden immer genug Luft im Reifen, Salbe für den Allerwertesten und genug freie Speicherzellen im Kopf, um die unbeschreiblichen Eindrücke unvergessen zu machen.

    Liebe Grüße

    Thorsten Pahlke

  • #7

    Lars (Mittwoch, 09 Mai 2018 07:40)

    Weiterhin viel Kraft!
    Bleibt gesund!

  • #8

    David (Mittwoch, 09 Mai 2018 09:19)

    Ihr seid schon in Paris ??? Wie heftig ist das denn ?! Lasst euch bloß nicht von den verrückten Autofahrern ärgern und kommt gut weiter. Ich drück euch die Daumen und trinke ein Bier auf euch !

  • #9

    Geschäftsstelle Therapiehilfe e.V. (Mittwoch, 09 Mai 2018 14:56)

    Mensch, klasse, was Ihr da zustande bringt!. Über 200 KM pro Tag, alle Achtung. Bräuchten wir eine Woche für! :-)
    Wir wünschen Euch noch eine erfolgreiche Reise und immer eine Handbreit Teer unterm Reifen.
    Die KollegInnen von der GS HH

  • #10

    Peter Finnern (Mittwoch, 09 Mai 2018 19:43)

    Tolle Leistung!
    Wünsche weiterhin gutes gelingen
    und allzeit Gute Fahrt.
    Bin schon auf den nächsten Bericht gespannt.
    Viele Grüße

  • #11

    Willi (Mittwoch, 09 Mai 2018 21:02)

    Hut ab vor eure Leistung.
    Danke das wir über euern Blog teilhaben dürfen.

Kontakt

Hier erreichst Du uns:

 

info@gibraltar2018.de
www.facebook.com/gibraltar2018.de

instagram: saschagrewe/ gibraltar2018

teilen