6 Tag und 6 Etappe (Königsetappe)

 

6 Tag und 6 Etappe (Königsetappe)

 

 

 

Nach einer doch recht guten Nacht für mich, Mario hat leider nicht so gut geschlafen. Ich habe einen Wald abgesägt. SORRY ;-), haben wir doch schon gemerkt was wir die letzten fünf Tage gemacht haben.

 

 

 

Gestern Abend haben wir uns dafür entschieden heute die Königsetappe zu fahren. Leider mussten wir uns notgedrungen dafür entscheiden, da uns die Tour zum Eifelturm mehr Zeit genommen hatte als erwartet. Somit mussten wir gestern nach 160 Kilometern aufhören, da es schon sehr spät war. Heute wollten wir dann das aufholen was wir gestern nicht geschafft haben.

 

Dies haben wir mit Bravur gemeistert. Wie wir das geschafft haben erfahrt ihr jetzt ;-)

 

 

 

Wie immer morgendliche Routine, sechs Uhr aufstehen usw. ;-)

 

 

 

Leider war das Wetter heute morgen nicht ganz so auf unserer Seite. Es war mit 9Grad sehr kalt und stark bewölkt. Es hat aber nicht geregnet und das ist für uns schon einmal sehr gut.

 

 

 

Dagegen konnten wir uns anziehen und wir haben alles raus geholt was wir haben ;-)

 

 

 

Um 07:45Uhr ging es dann los. Heute war auch hier wieder Feiertag und das machte uns gute Hoffnung, dass die Straßen nicht ganz so voll sein werden. Genau so ist es dann auch eingetroffen, wenig Menschen und kau Autos.

 

 

 

Auf den ersten 75 Kilometern haben wir phasenweise sehr gefroren, obwohl es im Laufe immer wärmer wurde. Doch es hat mir irgendwie kein Spaß gemacht und dann noch das Gefühl 250 Kilometer fahren zu müssen. Keine schöne Vorstellung. Mario hat aber alles gegeben um uns bei bester Laune zu halten. Wir haben Musiktitel raten gespielt. Einer hat ein Lied gepfiffen, der Andere musste es erraten. Wir haben uns tot gelacht, so lustig war es. Und schwupp die wups hatten wir schon unseren Verpflegungspunkt erreicht.

 

 

 

Kurze Pause, aufwärmen noch eine andere Jacke anziehen und weiter ging die wilde Fahrt. Wir hatten heute echt sehr viel Glück mit der Strecke und den Straßen.

 

Jetzt mussten wir 60 Kilometer bis zur nächsten Verpflegungsstelle fahren, da sollte es lecker essen geben.

 

Auch diese 60 Kilometer vergingen sehr schnell. Und wir erreichten 15 Minuten früher als erwartet diesen Punkt.

 

Schnell eine Portion Reis mit Pesto und Gemüse und dann sollte es auch schnell weiter gehen, da wir ja noch 120 Kilometer vor uns hatten.

 

Doch das Blatt wendete sich. Die Wetterlage wurde besser und wir konnten Schicht für Schicht ausziehen. Schlussendlich sind wir wieder komplett in kurz unterwegs gewesen.

 

Traumhafte Landschaft, wenig bis gar kein Wind und wir waren schnell, sogar sehr schnell. Die 50 Kilometer bis zum dritten und letzten Verpflegungspunkt vergingen wie im Schlaf.

 

 

 

Am dritten Verpflegungspunkt haben wir nur schnell Flaschen aufgefüllt und noch etwas getrunken. Wir waren super in der Zeit, viel besser als gedacht.

 

Deshalb haben wir uns auch entscheiden, die vollen 250 Kilometer durch zu ziehen. Und diese letzten 70 Kilometer waren noch einmal der absolute Wahnsinn. Mega schöne Landschaft, traumhafte Straßen, die immer noch kaum bis gar nicht befahren waren, doch das Streckenprofil sollte nochmal anders werden. Es wurde wellig und die Berge wurden höher und steiler, aber auch davon wollten und konnten wir uns nicht aufhalten lassen. Der Wind drehte in unseren Rücken und wir konnten mit Vollgas Richtung Ziel rasen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Die ersten 35 Kilometer wurden in einem moderaten Tempo von 32 km/h im Schnitt absolviert ;-)))))

 

Doch diesen wollten wir nicht halten und wir reduzierten das Tempo ein bisschen.

 

 

 

Das erste mal wollte unser Navi uns testen. Es sollte geradeaus gehen, doch da war kein Weg. Es war nur Wiese.

 

Jetzt mussten wir gucken wo wir weiter fahren konnten.

 

Leichter als gedacht. Wir folgten dem Weg und sind automatisch wieder auf unsere Strecke gekommen. Puh echt Glück gehabt. Kaum Umweg und gute Straßen.

 

 

 

Der Rest der Strecke war sehr wellig. Immer wieder hoch und runter. Doch wir haben es geschafft und konnten sogar bei Kilometer 242 aufhören, da wir direkt an unserem Stellplatz vorbei gefahren sind. Links abgebogen und Bernd kam auch gerade vom Pizza Mann. Perfektes Timing.

 

 

 

Dann haben wir uns alle zusammen gesetzt und erst einmal schön Pizza gegessen. Die war mega lecker und wir hatten sie uns auch verdient.

 

 

 

Tageszusammenfassung:

 

 

 

242 Kilometer

 

1860 Höhenmeter

 

9Std. 38Min reine Fahrzeit.

 

11Std 15min unterwegs incl. Pausen, Fotos und Pinkeln ;-)

 

 

 

Wir wünschen euch einen schönen Tag und hoffen, dass ihr alle einen wunderschönen freien Tag hattet.

 

 

 

Wir hören uns morgen wieder.

 

 

 

Mario und Sascha

 

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Kommentare: 4
  • #1

    Sanne Schwester :) (Donnerstag, 10 Mai 2018 23:25)

    Immer weiter, immer weiter... und nach jedem Berg kommt ein Tal... �

  • #2

    Klaus P. (Freitag, 11 Mai 2018 08:22)

    Alle Achtung!!! 242 km- das wären mir mit dem Motorrad schon genug

  • #3

    Karen und Christian (Freitag, 11 Mai 2018 13:40)

    Super leistung

  • #4

    Uli aus Bokholt (Freitag, 11 Mai 2018 17:02)

    Schieb mal die Pizza rüber. Klasse Leistung:-))

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