7 Tag und 7 Etappe

 

7 Tag und 7 Etappe

 

 

 

Wir hatten leider eine unruhige Nacht. Unser Wohnmobil stand etwas schräg und das hat uns in unserer Schlafposition wohl so verändert, dass es komisch war.

 

Aber egal.

 

 

 

Heute wollten wir den Rest der verlorenen Kilometer von Paris aufholen, dadurch mussten wir noch einmal über die 230 Kilometer gehen. Um genau zu sein mussten wir 232Kilometer absolvieren. Die sollten es auch noch einmal so richtig in sich haben, den der Kopf fängt langsam an mit ins rennen zu kommen.

 

 

 

Wir sind wieder um sechs Uhr aufgestanden, aber heute morgen war es bitterlich kalt. So richtig wollten wir gar nicht raus aus unseren Decken. Nützt ja nun aber nichts, den wir hatten ja heute noch eine Menge vor.

 

 

 

Nach unserem Frühstück machten wir uns fertig und um 07:45Uhr ging die lange Reise los.

 

 

 

Die ersten Kilometer hatten es schon ordentlich in sich. Es reihten sich Höhenmeter an Höhenmeter.

 

Richtig eine Chance uns ein bisschen warm zu fahren hatten wir leider nicht.

 

Doch es war wieder einmal die grandiose Landschaft, die einen alles hat vergessen lassen. Die ersten Weinfelder blickten hinter den Bergen hervor, welch ein schöner Anblick.

 

Die erste kurze Verpflegung hatten wir nach 75 Kilometern. Nur kurz Flaschen auffüllen und weiter.

 

 

 

Heute waren wir nicht so gesprächig und ich habe Kopfprobleme bekommen. Aber bis zur zweiten Verpflegung konnte ich diese doch noch ganz gut unterdrücken.

 

 

 

Unterwegs passierten uns dann auch noch doofe sachen. Wir mussten gleich zweimal kurz hintereinander vor Hunden weg fahren, die fanden uns so ansprechend das sie uns ein ganz schönes Stück verfolgten. Sie haben uns aber nicht bekommen, wir waren dann doch noch etwas schneller ;-)

 

 

 

An der zweiten Verpflegungsstelle hatte ich richtig schlechte Laune. Eigentlich wollte ich nicht weiter fahren. Wir mussten durch Bordeaux (keine kleine Stadt) und ich hatte die komische Befürchtung, dass es so kommen wird wie in Paris. Viele Autos, keine richtigen Radwege und permanentes los fahren und anhalten. Die Beiden haben mich dann eine halbe Stunde alleine gelassen, ich habe in Ruhe mit meiner Frau telefoniert (aufgeben gibt es nicht, du schaffst das) und letztendlich ging die Fahrt dann auch weiter.

 

 

 

Bordeaux war nicht wie Paris. Dies kann aber auch sein, dass wir zum Glück ein ganz schönes Stück abschneiden konnten und die Innenstadt damit nicht durchqueren mussten.

 

 

 

Es gab das ein oder andere Navigationsproblem, aber das haben wir auch gut gemeistert. Das eine mal hat uns ein sehr netter Franzose weiter geholfen und uns ein kleines Stück bis zu dem richtigen Weg begleitet.

 

 

 

Als wir durch Bordeaux durch waren, haben wir erst einmal Luft geholt. Kurz in Ruhe etwas trinken und essen.

 

 

 

Dann ging die wilde Fahrt weiter. Die Strecken waren gut zu befahren und wir hatten nur noch 40 Kilometer bis zur letzten Verpflegungsstelle. Diese liefen dann sehr gut. Das Wetter war weiterhin auf unserer Seite und die Straßen blieben gut befahrbar.

 

 

 

Nach der letzten Verpflegung hatten wir noch gut 42 Kilometer bis zum Ziel des heutigen Tages. Die ersten 21 Kilometer konnten wir noch mal einen Turbo zünden. 31 Schnitt, bekloppt.

 

Das Tempo haben wir nicht gehalten, denn die Straßen wurden ein bisschen schlechter. Phasenweise mussten wir echt Angst um uns und unsere Räder haben. Überall Schlaglöcher und schlechter Asphalt.

 

 

 

Um 19:45 Uhr haben wir unser Ziel in Labouheyre Marktplatz erreicht. Glücklich und zufrieden sind wir nach 232Kilometern und 1460Höhenmetern und 9Std. 40Minuten von unseren Fahrrädern abgestiegen.

 

 

 

Nun mussten wir noch kurz auf Bernd warten, der in der Zwischenzeit schon einmal einen Campingplatz organisiert hat.

 

Kurz nach Ankunft kam Bernd auch schon und wir fuhren zum Campingplatz. Dort haben wir uns einen schönen Stellplatz gesucht.

 

Mario und ich haben uns dann noch schnell ausgedehnt und sind dann duschen gegangen. Als wir wieder kamen hatte Bernd schon das Essen fertig und wir konnten rein hauen ;-)

 

 

 

Jetzt geht es ab ins Bett, denn morgen wartet ein echtes Highlight auf uns. Wir werden in das fünfte von fünf Ländern fahren :-)

 

 

 

Wie wir das gemacht haben und wie wir nach Spanien rein kommen erfahrt ihr dann morgen Abend hier.

 

 

 

Mario und Sascha

 

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Kommentare: 8
  • #1

    Sanne Schwester :) (Freitag, 11 Mai 2018 23:20)

    Super jungs.... und bergfest ☺ im wahrsten Sinne wahrscheinlich

  • #2

    Klaus P. (Samstag, 12 Mai 2018 07:08)

    Moin Jungs, in der Mitte darf man auch mal durchhängen - ich hätte das schon
    ab Hamburg gehabt.
    Prima! Das letzte Land in Sicht.

  • #3

    Kerstin (Samstag, 12 Mai 2018 07:33)

    Durchhalten Jungs ,ihr schafft das.Wir glauben an euch.

  • #4

    Justin Gales (Samstag, 12 Mai 2018 07:36)

    Bravo chaps. Viva Espana. You've got this...!!!! Gute Reise. Viel Spaß.

  • #5

    TimoW (Samstag, 12 Mai 2018 08:37)

    Sha la la laaaa, sha la la la la la laaa. Sha la la la la la laaa...
    Zur Aufmunterung :-) Bleibt bei Laune. Das Lieder-Raten war schon mal eine gute Idee.
    Grüße aus Helsinki

  • #6

    Inka (Samstag, 12 Mai 2018 17:09)

    Unseren größten Respekt! Ihr schafft das !

  • #7

    Die Gischis (Samstag, 12 Mai 2018 21:57)

    Moin Männers,
    Lasst euch bloß nicht von eurem Schweinehund weich kriegen ! 31er Schnitt - da wäre ich schon nach 2km platt �. Viel Spaß morgen bei den Spaniern- Ihr schafft das !!! Grüße aus Eggstedt

  • #8

    Cathrin u. Stefan Radau (Samstag, 12 Mai 2018 23:03)

    Moin Jung‘s!
    Es sooo spannend Euren Block zu lesen, Ihr seit spitze!
    Haltet durch!!! Wir drücken weiter die Daumen!
    Jetzt schon Spanien, cool!
    Herzliche Grüße von Familie Radau

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