8 Tag und 8 Etappe. EIn Tag zum vergessen

 

Die Nacht war auf jeden Fall besser als die davor. Der Campingplatz war sehr ruhig gelegen und es war wenig los, so dass uns nur der nächtliche Regen ein bisschen geärgert hat.

 

 

 

Da wir erst um 08:00Uhr vom Campingplatz fahren konnten, haben wir ein bisschen länger geschlafen und wir konnten etwas ruhiger frühstücken.

 

 

 

Doch eins passte uns gar nicht. Es hat geregnet, nein es hat geschüttet.

 

 

 

Bernd hat uns dann zum Startpunkt gebracht, wo wir bei strömenden Regen losgefahren sind. Der Regen sollte uns den kompletten Tag begleiten.

 

 

 

Die ersten 70 Kilometer sind wir parallel zur Autobahn gefahren. Öde, langweilig und dann noch dieser verdammte Regen. Zu dem Regen kam dann noch etwas kalter Wind und das Chaos war perfekt. Durch bis auf die Haut sehnten wir uns nach der ersten Verpflegungsstelle. Dort kamen wir auch ein Glück ziemlich schnell an. Den Anhalten und Fotos machen fiel ja schon mal aus und etwas langsamer fahren um sich die Landschaft an zu gucken war nicht in unserem Interesse.

 

Bei der Verpflegungsstelle hatte Bernd schon alles vorbereitet. Es gab heiße Brühe und neue Klamotten. Die waren auch dringend nötig, den es war schon sehr sehr kalt. Und mit kalter Muskulatur fährt es sich eindeutig schlechter.

 

Umgezogen, Brühe getrunken und weiter ging es. 60 Kilometer durchhalten bis zur nächsten Verpflegung. Mir war richtig kalt, mit so einem Wetter habe ich definitiv nicht gerechnet, aber auch wenn, hätte ich keine anderen Klamotten gehabt :-((

 

Mario hatte sich noch eine lange Winterhose und Gummiüberschuhe mitgenommen, diese waren natürlich jetzt Gold wert ;-)

 

Die nächsten 60 Kilometer sollten noch einmal flach bleiben bevor es dann in die Berge geht. So war es leider nicht. Die ersten 20 gingen noch und dann fing der Spaß langsam an. Es kamen jetzt keine Hügel mehr sondern es handelte sich schon um Berge. Phasenweise bewegten wir uns mit 4-5 km/h nach oben.

 

Ein riesen Spaß bei dem immer noch anhaltenden Dauerregen. Die Abfahrten wurden gefährlicher,(mein Empfinden, jetzt kommt mein Gewicht ins Spiel ;-) ) den das Wasser stand auf der Straßedrauf und die Bremsen hatten auch nicht mehr den biss den sie haben sollten.

 

Mit angezogener Bremse den Berg runter und hoffen, dass nichts passiert. So ging es dann ca. 30 Kilometer, rauf und runter rauf und runter.

 

 

 

An der Verpflegungsstelle gab es etwas heißes zu trinken und etwas zu essen.

Schneller Klamotten wechsel. Weiter ging die Fahrt. WIr hatten uns entschieden zu gucken wie weit es noch geht. Aufgrund der grausamen Wetterlage wollten wir kein Risiko eingehen.

Es kamen die Berge und das Wetter wurde immer und immer schlechter. Bei der dritten Verpflegungsstelle haben wir uns entschieden. Es ging so nicht weiter. Es wurde zu gefährlich. DIe Bremsen griffen nicht mehr richtig und es wurde rutschig. WIr haben dann Schluss gemacht für heute. Wir wollen in Gibraltar an kommen, aber nicht um jeden Preis und da die richtigen Berge erst anfangen sollten und dementsprechend auch erst die richtigen Abfahrten kommen, hoffen wir das es morgen trocken ist und die Reise dann weiter geht.

 

 

 

Wir haben dann auch gleich einen Campingplatz gefunden, der auch offen war und ganz wichtig. Er hatte eine Waschmaschine und einen Trockner :-)

 

 

 

Wir haben dann schnell die Wäsche angestellt sind duschen gegangen und haben uns dann erst einmal schön im Wohnmobil aufgewärmt.

 

 

 

Morgen soll die Reise weiter gehen, doch leider sind die Wetteraussichten nicht so top.

 

 

 

Bis morgen

 

 

 

Mario und Sascha

 

 

 

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Die Gischis (Sonntag, 13 Mai 2018 14:08)

    Das hört sich nicht gut an. Bleibt bloß tapfer, ihr schafft das schon. Wir schicken euch paar Sonnenstrahlen rüber !

  • #2

    Gebt-nicht-auf! (Sonntag, 13 Mai 2018 16:57)

    Auch der Regen ist schön, wenn man die Sonne im Herzen hat!

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