9 Tag und 9 Etappe

 

 

Der gestrige Tag war im nach hinein mit Abstand der Schlimmste von allen. Nicht nur das die Stimmung im Keller war, nein auch der Regen hat uns verzweifeln lassen.

 

Aber eins haben wir gestern noch geschafft. Das habe ich gestern ganz vergessen aufgrund des schlechten Tages.

 

 

 

Wir sind im fünften von fünf Ländern angekommen. Herzlich Willkommen SPANIEN. Hier sind wir und wir werden dich die nächsten Tage durchqueren ob du willst oder nicht. ;-)

 

 

 

Abends haben wir uns dann hingesetzt um den heutigen Tag zu besprechen. Wir haben uns vorgenommen ein paar Kilometer weniger zu fahren und rechtzeitige Verpflegungsstellen ein zu planen. Rechtzeitige Verpflegungsstellen sind das A und O haben wir festgestellt. Je kürzer und gleichmäßiger die Abstände sind des so besser ist es für den Kopf. Wir probieren uns bei den Bergetappen so alle 50-60 Kilometer zu treffen. Ein sehr guter Abstand ;-)

 

 

 

Gestern konnten wir aufgrund der etwas kürzeren Etappe früher ins Bett und das tat sehr gut. Heute morgen wie jeden anderen Tag auch, um sechs Uhr aufstehen und Frühstücken. Danach fertig machen und Abfahrt.

 

 

 

Bernd hat uns dann heute Morgen zu unserem Startpunkt gefahren. Es war bitterlich kalt. Wir hatten nur 5 Grad, also warm anziehen und hoffen das es schnell wärmer wird. Heute standen über 2000 Höhenmeter auf dem Programm.

 

 

 

Aber von vorne.

 

Der Start war für uns super, es war relativ flach und wir konnten uns ein kleines Stück einfahren bevor es in die ersten Anstiege ging.

 

Warm eingepackt war es auch gut auszuhalten und es hat nicht geregnet. Jetzt kamen die ersten Anstiege, die mit Hügeln nichts mehr zu tun hatten. Aufgrund des gleichmäßigen Anstieges waren sie aber echt gut zu fahren, da man sehr schnell ein Rhythmus finden konnte.

 

Die letzten 15 Kilometer bis zur ersten Verpflegung war der Wind dann auf unserer Seite. Diesen nutzten wir dann um zügig voran zu kommen und so erreichten wir dann auch schnell den ersten Punkt.

 

 

 

Am ersten Punkt haben wir nur schnell Flaschen aufgefüllt und trockne Klamotten angezogen. Es wurde wärmer und das war leider auch ein Problem. Da wir uns die dicken Sachen ausgezogen haben und nicht alles mitnehmen konnten war es bei den Abfahrten sehr kalt. Da hätten wir dann auch gerne wieder unsere dicke Jacke gehabt. Aber egal, bis zur nächsten Verpflegung war es nicht mehr weit und die Sonne begleitete uns auch.

 

Doch jetzt kam das nächste Problem. Der Wind, der uns auf dem ersten Abschnitt noch gut gesonnen war wollte uns jetzt ärgern und blies ganz fies kalt von der Seite. Brrrrrrrr.

 

An den Anstiegen wurde es jetzt auch härter. Aber wir sahen wieder einmal eine wahnsinnige Landschaft und es begleitete uns für ein kurzes Stück unserer Reise ein riesen Adler. Wahnsinnig schöner Moment.

 

Jetzt noch kurz durch eine Ortschaft und dann war Mittagspause angesagt. Es gab lecker Reispfanne aller Bernd. Sehr zu empfehlen und super lecker.

 

 

 

Im Dritten Abschnitt sollte es jetzt richtig zur Sache gehen. 12 Kilometer gnadenloser Anstieg. Von 280 Metern auf 1100 Meter.

 

Es war schon sehr hart, es war phasenweise sehr schwierig einen Rhythmus zu finden aber wir sind da hoch. Und am Ende waren wir auch noch richtig schnell. Das Gefühl hatten wir nicht, aber Bernd hat uns von hinten überholt und sagte uns das es sehr gut aussieht was ihr da gemacht habt. Und langsam seit ihr auch nicht. Das ist doch schön zu hören ;-)

 

 

 

Als wir oben angekommen waren haben wir gedacht, dass es jetzt auch dementsprechend abwärts geht, fehl anzeige. Es ging nur ein kurzes Stück Berg ab und danach blieb es hügelig. Wir bewegten uns immer so zwischen 1000 und 1200 Metern Höhe. Aus den Bergen raus mussten wir ein kurzes Stück vierspurige Straße fahren. Das war nicht so schön, aber es ging. Nicht so schlimm wie Autobahn in Frankreich ;-)

 

Jetzt hatten wir noch 25 Kilometer, die immer rauf und runter gingen. So kamen wir dann glücklich und zufrieden bei unserem Ziel an. Die Etappe konnte dann ohne besondere Vorkommnisse beendet werden.

 

 

 

Bernd hat uns abgeholt und wir konnten uns in ein schön warmes Wohnmobil setzten. Ein Campingplatz hatte Bernd auch schon gefunden und somit konnten wir gleich durchstarten.

 

 

 

Der Campingplatz ist super, und das Wichtigste. Er hat warme duschen.

 

 

 

Wir beenden den Tag mit einem schönen essen und verabschieden uns jetzt ins Bett.

 

 

 

Bis morgen

 

 

 

Mario und Sascha

 

 

 

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Kommentare: 5
  • #1

    Sanne Schwester :) (Sonntag, 13 Mai 2018 22:29)

    Super jungs, immer immer weiter!!! Bald ist es geschafft!!! Beisst euch durch! Ihr packt das.�

  • #2

    Uta (Sonntag, 13 Mai 2018 22:38)

    Bernd, du hast die Jungs voll im Griff und umsorgst sie super. Das ist aller Ehren wert!!!

    Und ihr zwei, bleibt gesund und munter. Ich wünsche euch noch viele Adler. Fly Eagle Fly.....


  • #3

    Kerstin (Montag, 14 Mai 2018 06:16)

    DasEnde kommt immer näher,bleibt dran,ihr schafft das.

  • #4

    Willi (Montag, 14 Mai 2018 15:27)

    Ihr drei seit ein super dreamteam. Das Ziel kommt näher.

  • #5

    Katrin Rose-Seeler (Montag, 14 Mai 2018 21:59)

    Wahnsinn was ihr da macht!! Jetzt schafft ihr den Rest auch noch�!!!�

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