10 Tag und 10 Etappe.

 

 

Halli Hallo und ein herzliches HOLA aus Madrid,

 

 

 

ja ihr lest richtig. Wir sind schon in Madrid bzw. sind wir parallel dazu. Ist aber so einfacher euch zu erklären in welcher Nähe wir uns gerade aufhalten.

 

 

 

Heute ist der 10 Tag in Folge, ohne Pause, auf unseren Rennern. Echt Wahnsinn ;-)

 

 

 

Heute standen 174 Kilometer auf dem Zettel mit der Option noch 40 weitere zu fahren. Wie wir den heutigen Tag erlebt haben erzählen wir euch jetzt.

 

 

 

Start war wie immer um sechs Uhr mit Frühstücken und umziehen. Das Aufstehen dauerte heute etwas länger, da wir draußen nur 4 Grad hatten und keiner so wirklich Lust hatte auf zu stehen. Leider mussten wir da alle durch. Deshalb haben wir uns auch alles angezogen. Kopftuch, Halstuch, Unterhemd, zwei Radhosen, lange dicke Beinlinge, Überschuhe, Trikot und Windweste, dicke Armlinge und eine dicke Winterjacke mit Handschuhen.

 

Heute musste Bernd uns ein bisschen länger zum Startpunkt fahren, da unser Campingplatz etwas außerhalb lag. Aber für unseren Coach, Fahrer, Koch, Motivator und Organisator war das alles kein Problem.

 

 

 

So konnten wir pünktlich um acht Uhr unsere Maschinen besetzten und los düsen. Es war so bitterlich kalt und nein das reichte nicht, auch der Wind kam mit einer kalten Brise von vorne. Augen zu und durch, nur 70 Kilometer bis zur ersten Verpflegung.

 

Auf dem Weg dort hin war es wellig sogar sehr wellig. Die Berge waren hoch. Kurz und knackige Anstiege, die die Kraft schwinden ließen.

 

Wir sehnten uns so nach der ersten Verpflegung, da wir einfach nur noch gefroren hatten.

 

Wir passierten öde Landschaften, alles sah gleich aus und die Zeit ging nicht wirklich um.

 

Doch dann stand Bernd auf einmal da und er hatte,wie immer, alles bestens vorbereitet. Heiße Zitrone und Obst. Sehr sehr gut.

 

Wir haben uns dann noch einmal umgezogen, bzw. haben wir uns noch mehr angezogen,da es einfach nicht mehr ging. Frieren ist einfach scheiße.

 

 

 

Es ging weiter und es warteten eine Menge Anstiege auf uns. Die einen etwas kürzer, aber wir hatten auch drei längere Anstiege dabei.

 

Die ersten beiden waren gut zu fahren. Und danach ging es auch schön wieder Berg ab. Aber wir hatten immer noch diesen fiesen Wind.

 

Auf dem Weg zum dritten Anstieg fuhren wir durch die Berge, eine phänomenale Ansicht. (siehe Bilder) Man kann das durch Bilder nicht leider nicht beschreiben wie schön es wirklich ist. Man muss das live gesehen haben.

 

 

 

Der dritte Anstieg hatte es dann richtig ins sich. 6Kilometer mit 4-12% Steigung. Und es wurde wärmer. Wir mussten einige Klamotten ausziehen, da es so so warm geworden ist. So radelten wir den Anstieg, jeder in seinem Tempo, hoch und nach der Abfahrt wartete Bernd schon mit dem Mittagessen auf uns.

 

Alle Klamotten aus und auf die Leine gehängt. Da haben wir schnell improvisiert. Ein Pfeiler und die Bustür und da das Wetter ja jetzt so gut war trockneten die nassen Klamotten auch schnell. Kurze Pause, anstatt 45-60 Minuten sind wir schon nach 30 Minuten weiter gefahren.

 

 

 

In der dritten Phase der Etappe konnten wir dann in kurzen Klamotten fahren, was für uns heute morgen unvorstellbar gewesen wäre. Aber es war auch schön. Das ist es doch was wir wollten. Sommer, Sonne, Sonnenschein :-)

 

Doch es sollte noch einmal knackig werden. Es wartete noch ein langer Anstieg auf uns. Von 750 Metern Höhe auf 1100 Meter Höhe. Ein hartes Stück arbeitet, da die Sonne uns jetzt auch noch brutzeln wollte. Darüber wollten wir uns aber nicht beschweren, denn wir waren ja glücklich das die liebe Sonne wieder da war. Nach dem Anstieg, dies sollte der letzte für den Tag gewesen sein, ging es für ein par Kilometer nur geradeaus. Es war zwar ein bisschen wellig, aber nicht der Rede wert.

 

Doch dann ging es los. Wir sind zwei Tage gefühlt nur nach oben gefahren und heute sollten wir dann noch belohnt werden. Erst mit der Sonne und dann mit einer herrlichen Abfahrt, die us bis zum dritten Verpflegungspunkt führte.

 

Am dritten Verpflegungspunkt haben wir uns dafür entschieden noch 40 Kilometer weiter zu fahren. Da es so gut lief und wir noch gute Beine hatten, ging die Reise nochmals weiter.

 

 

 

Wir sind auf einer Straße fast 50 Kilometer nur geradeaus gefahren mit leichtem Wind von hinten und dann auch noch abwärts. So haben wir uns das gewünscht, aber nicht vorgestellt.

 

 

 

So konnten wir die letzten 40 Kilometer noch in einem 31,7 Schnitt zu Ende bringen. Wir waren aber auch froh, als wir dann endlich bei Bernd waren. Die Kraft war plötzlich weg und die Lust hatte auch schlagartig nachgelassen.

 

 

 

Fahrräder auf den Fahrradträger und ab zum Campingplatz, der ca 30 Minuten von der Strecke weg war.

 

Am Campingplatz haben wir uns erst einmal die Stühle raus geholt und uns ein bisschen in die Sonne gesetzt um uns aus zu ruhen. Einfach herrlich.

 

 

 

Jetzt geht es ab zu Bett und morgen geht es weiter. Die letzten Tage sind gezählt.

 

 

 

Bis morgen macht es gut

 

 

 

Mario und Sascha

 

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Kommentare: 5
  • #1

    Sanne Schwester :) (Montag, 14 Mai 2018 22:35)

    Hola chicos, como estay... gran Rendimiento!!!.... und übrigens... es werden 6 Länder, Gibraltar ist englisch☺

  • #2

    Sonja Hollmann (Dienstag, 15 Mai 2018 07:54)

    Wieder eine irre Leistung. Hut ab

  • #3

    Klaus P. (Dienstag, 15 Mai 2018 09:33)

    Ist schon Wahnsinn!!! Wenn ihr so weiter fahrt, könnt ihr in den15 Tagen auch noch Urlaub auf Gibraltar machen.

  • #4

    Karola und Hossy (Dienstag, 15 Mai 2018 13:55)

    Ihr seid verrückt, Ihr Wahnsinnigen - Hut ab!!!
    Das kann Euch keiner mehr nehmen!!!
    Toll, dass Ihr uns mit Euren tollen Bildern und Berichten teilhaben lasst!!!
    Danke dafür!!!
    Macht´s gut und weiterhin gute Fahrt und tolle Erlebnisse!!! - auch für Euren
    Super-Coach und Versorger Bernd

  • #5

    Sigi Koch (Mittwoch, 16 Mai 2018 13:01)

    Chapeau, ich ziehe meinen Hut vor Euch super geile Leistung, werde Euch weiterhin verfolgen und die Daumen drücken, bleibt gesund.

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