11 Tag und 11 Etappe. Ein Ende ist bald in Sicht!!!!

 

Moin Moin aus Ciudad Real,

 

 

 

vielen mag das vielleicht nichts sagen, aber die Handballfreunde unter uns wissen bestimmt sofort bescheid ;-)

 

 

 

Gestern Abend haben wir die Route für heute geplant. Berücksichtigt sind immer gleichmäßige Verpflegungspunkte. Für den heutigen Tag waren 150 Kilometer geplant mit der Option, ja die behalten wir uns immer vor, 20 bis 40 Kilometer hinten dran zu hängen.

 

 

 

Heute morgen Routine, wie immer sechs Uhr aufstehen usw.

 

Wir waren pünktlich um halb acht fertig um mit dem Wohnmobil zum Startpunkt zu fahren, doch da hatte jemand etwas dagegen.

 

Der Platzwart. Wir standen vor der verschlossen Schranke und jemand sagte zu uns das wir einfach hupen sollen. Gesagt getan ;-)

 

Oh oh das war nicht gut. Der Platzwart machte das Fenster auf und schimpfte was das Zeug hält. Da wir ihn nicht verstanden haben war es uns egal, er machte das Tor und die Schranke auf und das war ja genau das was wir wollten. ;-))

 

Also Abfahrt zum Startpunkt. Das Wetter war gut, es war zwar noch etwas kalt aber keine Wolken am Himmel und klare Luft. So haben wir uns erst etwas wärmer angezogen, da wir wussten das es erst im Schatten losgeht.

 

 

 

Die erste Phase der 11 Etappe begann flach, dass sollte aber nicht so bleiben das wussten wir. Es ist aber immer gut, wenn wir morgens erst einmal die Zeit haben uns etwas ein zu rollen. So hatten wir 10 Kilometer Zeit uns ein zu rollen. Wir durften auf einem gut ausgebauten Radweg fahren ohne Autos und ohne alles;-)

 

Dieser Radweg sollte uns zu dem härtesten Berg der ganzen Tour führen. Er war brutal, es war kaum möglich ihn hoch zu fahren. Wie eine Wand. Doch als wäre das nicht schon anstrengend genug diesen Berg hoch zu fahren, kamen auf einmal zwei Hunde um die Ecke, die es auf Mario abgesehen haben. Unglaublich, Mario musste ein Fuß aus der Pedale nehmen um die Hunde von sich zu halten. Der eine Biss immer und immer wieder in Marios Schuh. Wir sind ein Glück mit dem Schrecken davon gekommen und es ist nichts weiteres passiert.

 

Die Abfahrt war genau so steil wie der Anstieg also absolute Vorsicht war geboten, da die Straße auch nicht wirklich gut zu befahren war. Aber auch das haben wir geschafft.

 

 

 

Im weiteren Verlauf der ersten Phase der Etappe ging es noch so einige Male ordentlich Berg auf und wir mussten an dem einen Berg anhalten und uns erst mal ausziehen. Es ist so warm geworden, dass alles dicke weg musste. Doch das sollte uns nicht aufhalten und wir sind gut bei der ersten Verpflegung angekommen.

 

 

 

Die zweite Phase betrug 50Kilometer und diese sollten Flacher werden und es sollte auch das ein oder andere Mal steil Berg ab gehen. Sehr zu unserer Freude.

 

Eigentlich hatten wir bis jetzt immer Glück mit den Straßen, doch dieses sollte uns jetzt verlassen. Wir mussten 15 Kilometer Schotter Straße fahren. Das war einfach nur scheiße. Das tat ordentlich weh. Hände, Arme, Beine und Füße. Aber wer Gibraltar erreichen möchte muss auch da durch ;-)

 

Danach wurden wir aber mit einer herrlichen Landschaft belohnt und die Abfahrt war auch sehr gut. Nach der Abfahrt ging es immer wieder durch schöne kleine Altstädte, sehr schön an zu sehen. Doch jetzt kamen wir noch 20 Kilometer auf den Highway to hell ;-) Nur gerade aus, neben uns nur Felder, unglaublich.

 

An der zweiten Verpflegung waren wir so schnell angekommen, dass Bernd noch gar nicht mit uns gerechnet hat. Kann ja mal passieren ;-)

 

Jetzt haben wir eine halbe Stunde Pause gemacht und danach ging es in die 3 Phase der Etappe. 40 Kilometer, sehr ruhig schöne Landschaft und auch relativ flach. Doch dann sollte es wieder passieren. Die Straße war grauenvoll und wir mussten ihr wieder 12 Kilometer lang folgen. Das war nicht gut für den Kopf und die Arme und Beine. Am liebsten hätten wir die Räder in den Graben geschmissen und uns auf die Wiese gelegt zum sonnen. Nicht möglich, Bernd wartete am Verpflegungspunkt nummer drei auf uns und da sollten wir entscheiden ob Schluss ist für heute oder ob wir noch 20- 40 Kilometer weiter fahren.

 

Es war noch früh und das Wetter gut, also ab die Post und los geht’s. Die letzten 40 Kilometer für heute.

 

Und wie von der Tarantel gestochen sind wir über den Asphalt geflogen. Die Straße war leer und der Asphalt war super, so haben wir einen neuen Rekord für 40 Kilometer aufgestellt. 1Stunde und 11 Minuten. Einfach nur bekloppt, aber es hat Spaß gemacht und das ist das Wichtigste.

 

So fuhren wir heute 196 Kilometer und absolvierten 1650 Höhenmeter. Das Ganze in einer reinen Fahrzeit von 7Stunden und 25Minuten.

 

 

 

So langsam können wir das Ziel Gibraltar schon riechen und die Tage sind gezählt.

 

 

 

Jetzt gilt es nur noch durch zu halten, aber das sollte kein Problem mehr sein. Wir ziehen das durch und werden bald in Gibraltar/ Tarifa ankommen.

 

 

 

Wir genießen jetzt noch den Abend und wir hören morgen wieder voneinander.

 

 

 

Mario und Sascha

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 4
  • #1

    Peter G. (Dienstag, 15 Mai 2018 20:20)

    Hallo Ihr Drei;
    verfolge Eure Berichte mit dem allergrössten Interesse. Eure Moral ist einfach unglaublich. Ich drücke Euch ganz fest die Daumen für die noch kommenden Etappen.

  • #2

    Sanne Schwester :) (Dienstag, 15 Mai 2018 21:46)

    Moin G-boys ;) und moin Transporter (Bernd).... hier auch mal ein fettes Lob an Bernd, klasse wie das machst und dich um die beiden Wilden kümmerst. Ohne Dich wäre das so nicht möglich, hut ab!!! Und ihr G-b's.... weiter so nä!!! Land ist bald in Sicht, wobei in Eurem Fall ja Wasser�...

  • #3

    Team Bokholt (Mittwoch, 16 Mai 2018 11:10)

    Wir grüssen das Team Gibraltar und bewundern Eure Leistung ! Täglich verfolgen wir Eure Tour über Euren Blog. Liebe Grüsse und kommt gesund nach Hause.

  • #4

    Claudia (Mittwoch, 16 Mai 2018 22:29)

    Gibraltarboys bald ist es geschafft. Wir fiebern alle so mit.
    Gute Beine für euch. Nächstes Ziel Gibraltar
    Wir drücke euch

Kontakt

Hier erreichst Du uns:

 

info@gibraltar2018.de
www.facebook.com/gibraltar2018.de

instagram: saschagrewe/ gibraltar2018

teilen