12 Tag und 12 Etappe. Ein Höllen Ritt!!

 

Hallo und herzlich willkommen bei den Gibraltarjungs!! ;-)

 

 

 

Heute morgen konnten wir pünktlich um halb acht, mit dem Wohnmobil, Richtung Startpunkt düsen. Wir standen auf einem super Campingplatz, der sehr ruhig gelegen war. Deshalb hatten wir auch alle eine super Nacht.

 

 

 

Startzeit war um kurz nach acht. Unser Navi zeigte uns den Weg und wir fuhren los. Die Fahrt dauerte keine 5 Minuten und wir mussten 800 Meter auf einer Schotterpiste fahren. Das ging fast gar nicht und wir hätten auch fast absteigen müssen. Dies sollte nicht das letzte Mal gewesen sein für heute.

 

Wir folgten dem Weg und kamen dann auf die National Straße. Ein Glück, denn da war der Asphalt super.

 

Eines hat uns aber nicht ganz gefallen, unser Navi sagte uns, dass wir der Straße bitte 87 Kilometer folgen sollten.

 

Oh mein Gott, bloß nicht. Doch wir kamen da nicht drum her rum.

 

Egal, wir haben das Ziel fest im Blick. Gibraltar/Tarifa :-)

 

Auf der National Straße ist so gut wie kein Verkehr, warum auch immer. Und wenn dann mal ein Auto oder LKW kommt, halten diese einen super Abstand zu uns ein. VORBILDLICH wie Fahrradfahrer hier akzeptiert werden.

 

Die Route hielt einige gnadenlose Anstiege für uns bereit, um genau zu sein 7 Stück.

 

Die ersten vier lagen allesamt auf der National Straße. Anstiege mit 5-14% Steigung. Der erste war 902Meter hoch, dann folgten zwei mit jeweils 850 Metern und der vierte hatte auch noch einmal 800 Meter.

 

Mega anstrengend, denn wir hatten das Glück, dass die Sonne uns zusätzlich auch noch brutzeln wollte. Temperaturen bis zu 33Grad. Und die Sonne ist einfach gnadenlos.

 

Um so wichtiger die Verpflegungspunkte, wo wir immer reichlich getrunken haben und jedes mal auch etwas länger Pause gemacht haben. Rein in den Schatten und abkühlen.

 

 

 

Nach 87 Kilometern durften wir die National Straße endlich verlassen. Juhuuuuuu ;-)

 

 

 

Wir fuhren dann durch eine wunderschöne Landschaft mit unendlich vielen Olivenbäumen, alles war grün und einfach wunderschön an zu sehen.

 

Danach ging es durch eine schöne Ortschaft, die aber einen mega Anstieg bereit hielt. Kein Schatten und die Mittagssonne hatte uns umzingelt. Also schnell raus aus dem Dorf und weiter zur dritten und letzten Verpflegung für den heutigen Tag.

 

Flaschen aufgefüllt kurz abgekühlt und weiter ging es.

 

 

 

Doch die Reise sollte uns ganz plötzlich stoppen. Da war er wieder dieser komische Weg namens Schotterpiste.

 

Nur dieses mal sollte er nicht nach 800 Metern aufhören, nein wir sollten diesem grausamen Weg unendliche 10 KILOMETER folgen.

 

Navi Bild vergrößert um zu gucken ob es einen anderen Weg gibt. Ja den gibt es, der wäre aber locker 20 Kilometer weiter gewesen.

 

Also Augen zu und durch. Doch leider musste passieren was passieren sollte. Ich fuhr über einen Stein und flog hin. Auch das noch. Nicht das die Fahrräder unheimlich leiden mussten, nein, da breche ich mir noch fast das Handgelenk. SCHEIßE!!

 

Ich hatte keine Lust mehr und Marios Gesichtszüge hatten auch kein Grinsen mehr parat. Ich schob mein Fahrrad und Mario probierte noch ein Stück zu fahren. Doch es ging einfach nicht mehr. 7 Kilometer hatten wir jetzt geschafft, plötzlich hinter uns. BERND. Der Retter in der Not. Da wir so und so nur noch 4 Kilometer fahren mussten bis zum Ende, entschieden wir uns hier und jetzt auf zu hören und zum Campingplatz zu fahren. Fahrräder hinten drauf und ab die Post.

 

 

 

Es war heute einfach noch einmal ein Höllen Ritt, der ein Glück glimpflich ausgegangen ist.

 

 

 

Nach 30 Minuten fahrt, sind wir glücklich und mega kaputt am Campingplatz angekommen. Jetzt war Fahrradpflege angesagt . Sauber machen, Mäntel und Schläuche wechseln, die haben ganz schön gelitten und waren voller Risse. Da wollten wir kein Risiko eingehen und haben lieber alles ersetzt.

 

 

 

Da es schon spät war entschieden wir uns hier auf dem Platz eine Pizza zu essen. Schnell duschen und ab zum essen.

 

 

 

Wir wurden sehr freundlich empfangen und die nette Dame konnte sogar ein bisschen deutsch. Sie brachte uns eine grandiose Pizza, wir bestellten vier, weil eine Pro Person nicht mehr reicht. Bernd eine und Mario und ich jeweils 1 ½ ;-)

 

Super lecker.

 

 

 

Jetzt planen wir noch kurz die Tour für morgen und dann geht es ab zu Bett.

 

 

 

Bis morgen

 

 

 

Mario und Sascha

 

 

 

 

 

 

 

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Kommentare: 6
  • #1

    Sanne Schwester :) (Donnerstag, 17 Mai 2018 00:38)

    Moin G-b's.... fast habt ihr es geschafft.... wahnsinn, wie ihr das durchzieht... bin sooo stolz auf euch... �

  • #2

    Klaus P. (Donnerstag, 17 Mai 2018 06:53)

    Gut das der Sturz glimpflich ausging! Jetzt könnt ihr euch aber etwas Zeit nehmen, ihr
    habt ja noch 3 Tage. Alles Gute und kein Schotter mehr.

  • #3

    Kerstin (Donnerstag, 17 Mai 2018 06:56)

    Noch zwei Tage Jungs dann habt ihr eure Tour geschafft.Super,ihr könnt sehr stolz auf euch sein!!!!!!!

  • #4

    Mone (Donnerstag, 17 Mai 2018 17:35)

    Eine Spitzenleistung, wünsche euch noch eine gute Tour. Echt Wahnsinn was Menschen schaffen können, wenn sie an ihr Ziel glauben. Kommt gut durch...und genießt das ankommen

  • #5

    Cathrin, Stefan und Jakob (Donnerstag, 17 Mai 2018 21:56)

    Moin Jungs!
    Ihr seit einfach spitze!!
    Hammer, nun habt Ihr schon 12 Tage voll durchgezogen.... seht das Ziel langsam und mit Genuss entgegen!!
    Eine gute Weiterfahrt wünscht Familie Radau

  • #6

    Miene (Freitag, 18 Mai 2018 07:49)

    IHR seit der Hammer !!!! Weiter sooooo

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