13 Tag und 13 Etappe. Der WAHNSINN lebt weiter!!!

 

 

 

Heute schreibe ich ein vorletztes mal ein Blog Bericht über eine Etappe. Wir haben in den letzten 13 Tagen so viel Kilometer gemacht, dass wir es wirklich geschafft haben, morgen die letzte Etappe zu absolvieren.

 

 

 

Ein Gefühl, welches einfach unbeschreiblich ist. 1 ½ Jahre voller Vorbereitung. Start am 05.05.2018. Und jetzt sind wir morgen fertig. UNGLAUBLICH ;-)

 

 

 

Starten wir einfach wie immer ;-)

 

 

 

Heute morgen klingelte der Wecker, wie gewohnt um 06:00Uhr. Das Wetter war super und die Stimmung richtig gut, aber auch phasenweise leicht angespannt. Denn heute wartete eine der härtesten Etappen auf uns und das nach schon absolvierten 2600 Kilometern. 180 Kilometer mit knapp 3000 Höhenmetern und das Ganze bei 28-34Grad. Herausforderung und die Frage ob der Körper das noch alles mit macht!?!?!!?!?!?!

 

 

 

Start war um halb neun in Santa Cruz. Es ging ganz entspannt los, erst einmal Berg ab und flach. Doch lange hielt diese Phase auch nicht an.

 

Dann ging es los. Gefühlt nur Berg auf die ersten 50 Kilometer. Aber das war alles noch harmlos und das wussten wir auch. Deshalb genossen wir, die wieder einmal wunderschöne Landschaft. Plantagen voller grüner Olivenbäume, frisch gemähte Felder und Bauern die ihr Heu vorbereiteten.

 

Bis zum ersten Verpflegungspunkt waren es 50 Kilometer und als wir da waren mussten wir noch kurz Fahrradpflege betreiben. Es wurde vergessen die Ketten zu ölen. Das haben wir nachgeholt und danach rollte es auch gleich viel besser.

 

 

 

Die zweiten 50 Kilometer wurden dann schon anstrengender. Die Höhenmeter wurden deutlich mehr und die Berge länger und härter. Wir sind auf einer sehr abgelegen Straße gefahren, die aber hoch frequentiert war. Die Straße führte zu einem großen Werk und dies erklärte uns auch die ganzen LKW´s.

 

Wir fuhren die ganze Zeit Berg auf und plötzlich ging es ganz schön steil Berg ab. Bremsen bloß nicht loslassen, sonst wäre es zu gefährlich geworden. Wir folgten der Straße und fuhren weiter wellig. Doch plötzlich war die Straße zu Ende. Da mussten wir mit unseren Rädern durch ein Dornengebüsch, um auf die andere Straße zu kommen. Hat aber auch geklappt ;-)

 

Wir fuhren weiter und hofften, dass wir bald auf Bernd treffen. Es war heiß und die Getränke waren alle.

 

Da stand er da Plötzlich zwischen den ganzen Olivenbäumen auf dem Feld. Echt cool und dadurch hatten wir auch ein bisschen Schatten.

 

 

 

Nach einer 45minütigen Pause ging es in den dritten und härtesten Abschnitt. Warum der härteste? Es erwartete uns ein 25 Kilometer langer Anstieg mit bis zu 17% Steigung und ein weiterer über 12 Kilometer und auch bis 15% Steigung.

 

Den ersten Anstieg absolvierten wir ganz souverän, Rhythmus finden und einfach treten. Kopf ausschalten und den Modus auf die Beine umstellen.

 

Alles hat geklappt und oben haben wir uns noch einmal kurz mit Bernd getroffen um die Flaschen noch einmal auf zu füllen.

 

Jetzt ging es ein Stück Berg ab und durch die Stadt Randa. In Randa trafen wir gefühlt, das erste mal in Spanien, auf mehr als 30 Leute. Doch Randa hielt auch noch eine kleine Überraschung für uns bereit. Eine lange Passage mit Kopfsteinpflaster, die so gut wie nicht zu befahren war. Das Stück, welches nicht zu befahren war kam dann doch noch. Ein fetter Anstieg. Den ersten Abschnitt haben wir noch geschafft, doch dann mussten wir absteigen und schieben. Es war nicht machbar da hoch zu fahren ohne uns zu verletzten. Also Vernunft siegen lassen und schieben. Ca. 600 Meter haben wir unsere Räder dann noch oben geschoben. ,,Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt“ :-))))

 

 

 

Nachdem wir aus Randa draußen waren, ging es ein kurzes Stück Berg ab und dann ging es los. Der zweite große Anstieg. 12 Kilometer und los geht’s. Auch hier ging es wahnsinnig gut voran. Vielleicht auch deshalb, weil wir wussten, dass es der letzte große Anstieg auf unserer Tour sein wird. Dies beflügelte uns zusätzlich und schwup die wups waren wir auch schon in der Abfahrt. Hier hat Bernd auf uns gewartet und uns abgeholt.

 

 

 

Wir wussten gar nicht wohin mit unserer Freude, so glücklich waren wir darüber diese monstermäßige Tour geschafft zu haben. 180 Kilometer und 3000 Höhenmeter. Wahnsinn wozu der Körper in der Lage ist, wenn der Wille, sein Ziel zu erreichen, einfach übermächtig stark ist.

 

 

 

So fuhren wir, voller Vorfreude auf morgen, zu unserem Campingplatz.

 

 

 

Morgen wartet also unsere letzte Etappe auf uns. Was wir dort dann alles erlebt haben und wie die Gefühlslage war, erfahrt ihr dann in dem letzten Etappen Bericht morgen Abend.

 

 

 

Wir wünschen euch einen schönen letzten Arbeitstag und bis morgen

 

 

 

Mario und Sascha

 

 

 

 

 

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Kommentare: 7
  • #1

    Sanne Schwester :) (Donnerstag, 17 Mai 2018 23:12)

    Ihr seid soooooo gut!!!! Und ich freu mich schon so auf Morgen!!!! Und ihr erst näää :)... ich wünsch euch noch einmal gaaaanz viel Glück und genießt den Moment am Ziel ganz bewusst. ���

  • #2

    Inka (Freitag, 18 Mai 2018 07:17)

    Wahnsinn !!!! Wir wünschen euch weiterhin gute Straßen , tolles Wetter und viel Kraft ! Und ein großes Danke für die tollen Fotos!

  • #3

    VP (Freitag, 18 Mai 2018)

    Das Ziel vor Augen!!! Jetzt werdet Ihr belohnt mit Gefühlen die sicherlich unbeschreiblich sein werden. Und über die Spendenaktion lasst ihr andere teilhaben. Klasse!!!

  • #4

    Peter G. (Freitag, 18 Mai 2018 18:43)

    Jetzt seid Ihr fast am Ziel. Geniesst den letzten Tag der Tour, fahrt vorsichtig und und feiert eure tolle Leistung.

    Gruss, Peter

  • #5

    Justin Gales (Freitag, 18 Mai 2018 20:16)

    Awesome you guys. !!!!!

    What an inspiration.

  • #6

    Peter Finnern (Samstag, 19 Mai 2018 18:27)

    Herzlichen Glückwunsch
    Klasse Leistung
    Hut ab

  • #7

    Sigi Koch (Freitag, 25 Mai 2018 13:39)

    Habe gerade euren letzten Eintrag gelesen, herzlichen Glückwunsch für eure tolle Leistung, super!!!!!

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