Ende der Tour und wahnsinns Empfang in Eggstedt!!!!

Es ist der 19.05.2018 und Rückreise Tag. Eigentlich sollten wir an diesem Tag noch ein letztes mal 8Stunden auf dem Renner sitzen, mussten wir aber nicht, da wir unser Ziel einen ganzen Tag früher erreicht hatten als wir wollten. Die Fotos im Zielort waren geschossen und gut gespeichert. Erinnerungen fürs Leben :-)

Danach machten wir uns auf den Weg zum Campingplatz, wo wir versuchten zu realisieren was wir gerade geschafft hatten. Einfach unreal und überhaupt nicht greifbar, in 14 Tagen quer durch Europa bis zum südlichsten Punkt Europas und das alles dann auch noch mit dem Rennrad. Wie soll man das auch begreifen. Die Zeit verging einfach auch viel zu schnell. Es wird sicher eine ganze Zeit in Anspruch nehmen bis man dieses Projekt realisiert hat.

So haben wir einen richtig schönen Abend auf dem Campingplatz verbracht und das Schönste war, dass wir am nächsten Morgen einfach mal ausschlafen konnten. Ohne Wecker einfach ohne alles. Schlafen, schlafen und nochmal schlafen. Das tat richtig gut. Wir hatten vereinbart keinen Stress aufkommen zu lassen am Abreistag. So sind wir in Ruhe aufgestanden, jeder ging nocnmal duschen und dann sind wir gemütlich zu Lidl gefahren, haben eingekauft und haben dann mit BLick aufs Wasser schön gefrühstückt.

IRRE!!!!!!

 

Um 12:00 Uhr starteten wir dann in die 3000 Kilometer lange Rückfahrt. 32Stunden reine Fahrzeit zeigte das NAVI. Wir können sagen, dass es tausend mal schlimmer war still im Auto zu sitzen als auf dem Rennrad 200 Kilometer zu fahren ;-)

Aber da mussten wir durch. Bernd übernahm die erste Schicht, Mario wechselte dann als zweites ans Steuer und ich übernahm als drittes die Nachtschicht. Alles hat wunderbar geklappt, doch ein kleines Problem wartete noch auf uns. Die Durchfahrt Paris. Mario und ich haben geschlafen und Bernd hat sich da durch gewuselt. Phasenweise 12 Spuren. Oh mein Gott, wie gut das wir geschlafen haben.

Um 07:00 waren wi da durch und danach haben wir eine Stunde Pause gemacht. Mario fuhr weiter, bevor Bernd den Rest der Strecke dann übernahm.

Am Sonntag sind wir dann um 19:30Uhr in Itzehoe eingetroffen. Wir hatten uns entschieden die restlichen Stunden bei meinen Eltern zu verbringen um dann gestärkt und ausgeschlafen am nächsten Tag die letzten 10 Kilometer zu bestreiten. Nach einem kleinen Essen ging es auch schon ins Bett, totmüde waren wir alle.

Morgens gab es ein ruhiges Frühstück, bevor wir uns dann um 12:00 Uhr auf den Weg  zur Fähre nach Burg gemacht haben. Die Aufregung stieg an. Wie viele Leute werden uns erwarten und vor allem wie wird es sein seine lang vermisste Familie wieder zu sehen?!?!?!

 

Gute Stimmung im Auto. Laute Musik, aus den Boxen dröhnte SANTIANO. Und wir sangen lauthals mit. Wahnsinns Gefühlchaos. Totale Vorfreude. Nur noch 10 Kilometer und diese Tour ist zu Ende.

1 1/2 Jahre Vorbereitung sind vorbei. Das Ziel ist erreicht und wir haben großes geleistet.

Die Fähre kommt und rauf da. Kurz den Nord Ostsee Kanal überquert und los ging die letzte Reise. Bernd mit Blinklicht hinter uns und wir vorne mit Vollgas. Langsam ging nicht, dafür waren wir wohl zu aufgeregt oder einfach auch voller Freude unsere Lieben wieder zu sehen.

Noch 2 Kilometer, Ortsschild Eggstedt. Jetzt kommen die Gefühle und Emotionen noch dazu. Die ersten Leute standen am Straßenrand, Autos hupten und nur freudige Gesichter. Und dann war es soweit. Einfahrt in die Poststraße. Die Straße war voller Menschen, die sich freuten das wir wieder da sind. Gejole, geschreie, tröten und dann hieß es nur noch den Renner hinlegen und genießen. Unsere Familien drücken und in den Arm nehmen, Glückwünsche entgegen nehmen.

 

WAS IST HIER BITTE LOS. ALLE DA NUR WEGEN UNS. IRRE, UNBESCHREIBLICH, SCHÖN.

 

Schöner hätte man sich das nicht vorstellen können. Jetzt ging es los da ein Foto, da ein Foto und noch ein Foto, aber egal. Das haben wir gerne gemacht und wir waren so stolz und alle waren so stolz auf uns.

 

Wir waren wieder zu Hause, heil und gesund ohne besonders schwere Vorkomnisse, nur dass wir 2950 Kilometer quer durch Europa gefahren waren.

 

Jetzt gilt es ersteinmal alles zu verarbeiten, zu Hause angekommen und Zeit mit unseren Lieben  zu verbringen.

 

Wir hoffen, dass ihr euch immer gut informiert gefühlt habt. Das ihr das Gefühl hattet immer ein Teil unserer ^Tour des Lebens zu sein.

 

WIR BEDANKEN UNS BEI ALLEN, DIE UNS UNTERSTÜTZ HABEN, DIE IMMER FÜR UNS DA WAREN UND DIE UNSER PROJEKT VERFOLGT HABEN.

 

Das Spendenkonto bleibt noch bis ende Juni offen und wir hoffen, dass noch der ein oder andere Euro den Weg auf unser Spendenkonto findet. ;-)

 

Eure Gibraltarjungs

 

Mario und Sascha

 

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Kommentare: 1
  • #1

    bernaehrung G (Samstag, 26 Mai 2018 10:31)

    Auf diesem Wege,
    ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bedanken ein Teil dieses Team gewesen zusein. Es hat mich begeistert, wie ihr die Strapazen und Qualen verarbeitet habt und jeden morgen wieder mit einem Lächeln losgefahren seit. Dafür meinen höchsten Respekt. Dankeschön.
    Goodby Gibraltarjungs

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